Amtshaus Simmering ©

Bezirksvertretung Simmering

Anträge der SPÖ Simmering in der Bezirksvertretungssitzung vom 14. September 2011

Antrag 1:
Überprüfung einer Einbahnregelung in der Hakelgasse im Bereich zwischen Lorystraße und Sedlitzkygasse bzw. in welche Richtung die Einbahn führen könnte.

a) von der Lorystraße in Richtung Sedlitzkygasse (frequentiertere Richtung)
b) Sedlitzkygasse bis zur Lorystraße

Begründung:
Durch beidseitiges Parken in der Hakelgasse kommt es immer wieder zu Verkehrsproblemen.

An die Verkehrskommission zugewiesen!

 

Antrag 2:

Die Magistratsabteilung 7 wird ersucht den Weg neben der neu erbauten Zentrale der Friedhöfe Wien GmbH (Simmeringer Hauptstraße 339) Richtung Schloss Neugebäude bis zum Umkehrplatz nach dem Fledermausforscher Anton Mayer zu benennen.

Begründung:
Anton Mayer, geboren am 30. Jänner 1936 in Wien, war nach seiner Tätigkeit als Postbeamter im Naturhistorischen Museum als Präparator von Tieren tätig. Seine Liebe galt den Fledermäusen, weshalb er etliche Publikationen zu dieser Thematik verfasst hatte und in diesem Bereich intensiv forschte. Die volksbildnerische Wirkung erzielte er mit etlichen Vorträgen zu dem Thema Fledermaus. Manch Kinderherz schlug höher, wenn man in natura ein Exemplar besichtigen konnte. Aufgrund seiner Forschungstätigkeit und Aufklärungsarbeit leistete Anton Mayer einen großen Beitrag zur Erhaltung der Lebensräume der Fledermäuse sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für diese Tierart.

Antrag angenommen!

 

Antrag 3:

Die MA28 wird um die durchgehende Errichtung/Sanierung des Gehsteiges im Bereich des Grundstückes Paulasgasse/Mailergasse 14 ersucht. Dieser Teilabschnitt ist lediglich ein durch Randsteine begrenzter Weg, der von Unkraut übersät, weder gepflegt noch asphaltiert und somit nicht benutzbar ist.

Begründung:
Da hier der Gehsteig fehlt, werden Fußgängerinnen gezwungen, entweder die Seite zu wechseln oder auf der Fahrbahn zu gehen. Da es sich hier u.a. auch um einen Schulweg für Kinder, die von der Paulasgasse und Mühlsangergasse kommend Richtung VS Hoefftgasse bzw. VS Münnichplatz gehen, handelt, wäre schon aus Sicherheitsgründen eine rasche Errichtung bzw. Sanierung vonnöten.

Antrag angenommen!
 

Antrag 4:
Die MA 46 wird ersucht, in der Hauffgasse, im Kreuzungsbereich zur Pensionsgasse, die Möglichkeit für die Einrichtung einer Schwelle in der Breite eines Fußgängerübergangs sowie die Einrichtung eines Fußgängerübergangs auf der Schwelle, zu überprüfen. Weiters, zur Vervollständigung des Fußgängerkonzepts für diese Kreuzung, die Einrichtung eines Fußgängerübergangs über die Pensionsgasse.

Begründung:
Die Bewohner der Wohnhausanlage Hauffgasse 37-47 überqueren die Hauffgasse beim Verlassen der Wohnhausanlage gewohnheitsmäßig an dieser Stelle. Obwohl die Hauffgasse in diesem Abschnitt durch eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h beschränkt ist, wird diese oft nicht eingehalten. Um einen sicheren Übergang zu garantieren und die Autofahrer dazu zu bringen, ihre Geschwindigkeit davor zu reduzieren, sollen obige Einrichtungen installiert werden. Der Inhalt dieses Antrags ist ein vielfach artikuliertes Anliegen der Bewohner der Wohnhausanlage Hauffgasse 37-47.

Antrag an die Verkehrskommission zugewiesen!

 

Antrag 5:
Die Magistratsabteilung 7 wird ersucht, die unbenannte Verkehrsfläche nördlich der Ailecgasse, SCD 06327, nach der Individualpsychologin und Frauenrechtlerin Sofie Lazarsfeld, in „Sofie-Lazarsfeld-Straße" zu benennen.

Begründung:

Sofie Lazarsfeld (1882 -1976) war sozial sehr engagiert und setzte sich vor allem für Frauenfragen ein. In den 1920er Jahren lernte sie den Kreis von Alfred Adler kennen und machte dort die Ausbildung in Individualpsychologie. Später arbeitete sie als individualpsychologische Erziehungs- und Eheberaterin, hielt Vorträge und Seminare und führte auch eine private Praxis für Ehe-, Familien- und Sexualberatungen.

Ab 1926 publizierte sie die Buchreihe „Richtige Lebensführung", in der Erziehungsfragen aus individualpsychologischer Sicht allgemein verständlich dargestellt wurden. 1926/27 wurde sie Leiterin einer individualpsychologischen Ehe-und Sexualberatungsstelle. Von 1932 bis 1934 leitete sie Ausbildungs- und Einführungskurse in Individualpsychologie und hielt Vorträge im In- und Ausland. 1934 wurde sie als angebliche politische Aktivistin verhaftet.

Mit den in Österreich verbliebenen Individualpsychologen gründete sie 1937 den „Klub der Freunde der Individualpsychologie".1938 war sie zur Emigration nach Frankreich gezwungen und nahm in Paris mit der Auslandsvertretung der Sozialdemokraten Kontakt auf. 1941 emigrierte sie in die USA und engagierte sich in New York in der „Individual Psychology Association".

Antrag angenommen!
 

Antrag 6:
Die Magistratsabteilung 7 wird ersucht, die unbenannte Verkehrsfläche nördlich der Ailecgasse, SCD 06328, nach der Schriftstellerin und Kinderbuchautorin Berti Hayde, in „Bertl-Hayde-Gasse" zu benennen.

Begründung:

Berti Hayde (1899-1969) - eigentlich Berta Hetmanek - war die Tochter des damaligen Schulwartes der Hauptschule am Enkplatz. Für ihre drei Töchter begann sie Märchen und Geschichten zu schreiben. 1947 erschienen die ersten Bücher „Märchenreigen" und „Eisherz erlebt den Frühling".

1959 erschien „Das große Buch für unsere Kleinen" bei Ueberreuter, welches auch für die USA übersetzt wurde. Berti Hayde erhielt für dieses Werk den Staatspreis für Kinderliteratur.

Weiters schrieb sie Drehbücher für Handpuppenfilme, Märchenspiele für das Theater der Jugend und 287 Hörspiele für die Kinder- und Schulfunksendungen des Rundfunks.

Antrag angenommen!
 

Antrag 7:
Die MA 46 wird ersucht, den fließenden und ruhenden Verkehr im Bereich Zamenhofgasse 8, hinsichtlich Errichtung einer Fahrbahnschwelle zur Verkehrsberuhigung, zu überprüfen.

Begründung:

Trotz 30 km/-Zone kommt es sehr häufig zu gefährlichen Situationen, da in der Zamenhofgasse viele Fußgänger die Fahrbahn überqueren.

In diesem Bereich befinden sich außerdem der Klub Balu & Du (Freizeit & Parkbetreuung), das Frisörgeschäft Liska & Fischer und die „Hasenleitenstube", sowie eine Parkanlage auf der gegenüberliegenden Seite.

Antrag angenommen!


Antrag 8:

Die Magistratsabteilung 48 wird ersucht, die Mistkübel auf der Simmeringer Hauptstraße, beim Ausgang der U3 „Grillgasse" bzw. bei der Straßenhaltestelle der Linien 71 und 6 - Ecke Grillgasse, gegen moderne Abfalleimer auszutauschen.

Begründung:

An dieser höchstfrequentierten Kreuzung sind die Abfalleimer immer überfüllt und daher nicht ausreichend.

Antrag angenommen!

 

Frühere Anträge finden sie hier: